Pflegefall – und nun?

Pflegefall – und nun?

Ein Pflegefall zu werden oder jemanden zu kennen, der einer geworden ist, wünscht sich natürlich niemand. Nicht nur für den Betroffenen selbst, auch für die Angehörigen ist dies ein schwerer Schicksalsschlag. Es ist eine Lebensveränderung eingetroffen, die nicht mehr rückgängig zu machen ist. Nichts wird mehr so sein, wie es war. (mehr …)

Richtlinien der Pflegestufen

Richtlinien der Pflegestufen

Es gibt festgeschriebene Richtlinien, nach denen die Pflegestufen vergeben werden. Dieser Artikel soll helfen, einen besseren Überblick zu bekommen (mehr …)

Pflegestufen – Einteilung

Pflegestufen – Einteilung

Alle folgenden Angaben beziehen sich auf das SGB XI, Stand 26.Mai 1994

Nach dem SGB XI gibt es folgende Aufteilung:

Pflegestufe 1

  • „erhebliche Pflegebedürftigkeit“ liegt vor, wenn ein Angehöriger oder ein Pflegedienst für die Grundpflege mit wenigstens 2 Verrichtungen mindestens 1x/tgl. Hilfe leistet und zusätzlich mehrmalig/Woche hauswirtschaftliche Hilfen benötigt wird (mehr …)

Weitere Definitionen nach dem SGB XI

Weitere Definitionen nach dem SGB XI

Alle folgenden Angaben beziehen sich auf das SGB XI, Stand 26.Mai 1994

Wer gilt als Pflegebedürftig?

Pflegebedürftig im Sinne des SGB XI sind Personen, die wegen einer

  • körperlichen
  • geistigen oder
  • seelischen

Krankheit oder Behinderung (mehr …)

Allgemeines über Ernährung

Allgemeines über Ernährung

Der Körper gibt uns über Hunger zu verstehen, wann er für seinen komplexen Stoffwechsel Nachschub braucht und über den Appetit, was er gern hätte.

Im Grunde eine einfache Lösung und wir müssten uns über Ernährung keine Gedanken machen. Oder doch? (mehr …)

Kohlenhydrate

Kohlenhydrate

Was sind Kohlenhydrate?

Kohlenhydrate sind Saccharide, die aus verschiedenen Strukturen bestehen. Im Darm werden sie in Glucose umgewandelt und bei Nichtbedarf in der Leber als Glykogen gespeichert. Die Gegenspieler sind im übrigen Glucagon und Insulin, die in der Bauchspeicheldrüse hergestellt werden und den Blutzuckerspiegel (Glucose) regulieren. (mehr …)

Fette

Fette

Was machen Fette?

Fette sind Energielieferanten. Im Gegensatz zu den Kohlenhydraten, ist ihr Energiewert mehr als doppelt so hoch (9.3 kcal). Sie werden in den Zellen als Depot gespeichert. Die Kohlenhydrate und Eiweiße, die nicht verbrannt werden, landen als Fette umgewandelt ebenso in unseren Zellen. (mehr …)

Eiweiß

Eiweiß

Was sind Eiweiße?

Jedem ist das Eiklar aus dem Hühnerei, als Eiweiß bekannt. Im menschlichen Organismus heißt es korrekterweise Protein.

Unsere Körperzellen bestehen aus Proteinen und wiederum jedes Teil unseres Körpers, besteht aus Zellen. Und permanent entstehen durch Zellteilung neue Zellen.

Damit wird klar, welche Bedeutung Eiweiß für uns hat. Proteine sind an jedem einzelnen Prozess beteiligt.

Sie müssen ebenfalls, wie alle anderen Bestandteile auch, aufgespalten werden. Dies geschieht im Dünndarm.

Die umgewandelten Fertigprodukte werden Aminosäuren genannt. Davon gibt es 20 Verschiedene. Unser Körper kann 12 davon selbst herstellen. Also müssen nur noch 8 über die Nahrung aufgenommen werden. Da sie lebensnotwendig sind, werden sie essentielle Aminosäuren genannt.

Nehmen wir nun zu viel Eiweiß auf, ist der Körper nicht in der Lage, dieses zu verarbeiten und es entstehen giftige Stoffwechselendprodukte. Werden sie nicht komplett über die Nieren ausgeschieden, lagern sie sich überall ab. Diese Ablagerungen verursachen Gefäßerkrankungen wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Gicht etc.

Der Eiweiß-Tagesbedarf von 1mg/Kg Körpergewicht, sollte nicht überschritten werden. Ausgehend von einem Normalgewicht. Übergewichtige dürfen sich allerdings nicht an ihrem Ist-Gewicht orientieren, sondern an dem Normalgewicht.

Wesentlich zu beachten gilt, dass die (8) essentiellen Aminosäuren, über die Nahrung aufgenommen werden. Das Fehlen von Aminosäurearten führt zu einem Eiweißmangel, der fatale Folgen hat.

  • Wunden können nicht richtig heilen
  • Komplikationen bei Krankheiten
  • Wasseransammlung im Körper (Ödeme)
  • Infektanfälligkeit steigt
  • Muskelabbau
  • Gerinnungsprobleme
  • etc.

Unterernährung in Form von Eiweißmangel, ist nicht nur ein Problem der dritten Welt. Auch hierzulande ist dies durch falsche Ernährung ein Thema.

Gerade Senioren mit starken gesundheitlichen Einschränkungen, leiden an einer chronischen Mangelernährung. (laut Krankenkassen, ist wohl jeder 12. der über 60-jährigen davon betroffen).

Auch wenn die Zellteilung sich im Alter verlangsamt, benötigt der Körper die richtigen Eiweißbausteine.

Senioren erkranken häufiger und auch damit steigt der Eiweißbedarf.

Die richtigen Eiweißbausteine muss man sich aus verschiedenen Nahrungsprodukten zusammen „basteln“.

Sie sind u.a. enthalten in:

  • Getreide
  • Haferflocken
  • Milch
  • Milchprodukte
  • Fisch
  • Kartoffeln
  • Hülsenfrüchten
  • Nüssen

Manche werden sich nun fragen, was mit Eiern ist. Eier haben zwar eine 100%ige biologische Wertigkeit, der Körper benötigt aber von diesem Eiweiß nicht so viel, weil er einen großen Teil der darin enthaltenen Eiweißbausteine selbst herstellt. Der Rest wandert als giftige Substanz in irgendein Blutgefäß und vergrößert somit das Risiko einer Arteriosklerose (Gefäßverkalkung).

Zum weiterlesen, bitte klicken Vitamine

Vitamine

Vitamine

Jeder kennt Vitamine und weiß, dass sie wichtig sind.

Was sind Vitamine?

Vitamine sind organische Verbindungen, die bei fast jedem Stoffwechselprozess unseres Organismus zum Einsatz kommen, z.B. (mehr …)

Ballaststoffe

Ballaststoffe

Die meisten älteren Menschen leiden unter Verstopfung. Für einen geregelten und ausgeglichenen Verdauungsvorgang braucht der Darm in erster Linie ausreichend Flüssigkeit und Ballaststoffe. Sind diese Voraussetzung gegeben, werden viele Verdauungsprobleme der Vergangenheit angehören. (mehr …)