Teilnahme an öffentlichen Events
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Teilnahme an öffentlichen Events

Jedes Jahr finden in Großstädten Marathons und Halbmarathons statt, an dem auch Senioren teilnehmen. Der älteste Marathonläufer der Welt ist der 101-Jährige Brite Buster Martin, der am London-Marathon teilnahm. Er ist im übrigen auch als ältester Arbeitnehmer der Welt und als Mitglied der Rentner-Rockband „The Zimmers“ bekannt.

Natürlich muss es kein Marathon sein. Kürzere Strecken, die 5 oder 10 km lang sind, können ebenso Spaß bereiten und auch das Gefühl eines bewältigten Marathons vermitteln. Jeder kann seinen eigenen Marathon bestimmen.

In Berlin finden jährlich zahlreiche Sportevents statt, die in der Regel in Altersstufen eingeteilt sind. Man „kämpft“ nicht allein gegen den „inneren Schweinehund“, sondern in der Gruppe.

Zusätzlich kann die Aufteilung in unterschiedliche Altersgruppen ebenso motivierend sein. Nehmen Sie einfach einmal an einem öffentlichen Sportevent teil und erfahren Sie, welch ein Glücksgefühl sich dabei breit macht. Das hält noch einige Zeit nach dem Event an und ist wirklich eine Bereicherung.

Ein weiteres Beispiel ist der in Berlin am 30. Mai 2010 zum dritten Mal stattfindende Skoda Velothon. Dies ist der Fahrrad-Marathon. Die Strecke ist in 2 Kurse eingeteilt. 60 km für die Hobbyradler und für richtig Fitte, der 120 km lange Hauptkurs.

Rad fahren schont die Gelenke und es ist einfacher eine größere Distanz zu bewältigen, als beim Laufen. Allerdings sollte man nicht unterschätzen, dass es auch beim Rad fahren einer gewissern Ausdauer bedarf. Die Teilnahme an einem öffentlichen Event, setzt auch eine gute Fahrsicherheit voraus. Und achten Sie spätestens vor der Teilnahme unbedingt darauf, dass Lenker und Sattel optimal auf Ihre Größe eingestellt sind.

Sollten Sie sich für die Teilnahme am Rad-Marathon entscheiden, tun Sie sich aber bitte selber einen Gefallen. Fahren Sie nicht einfach nur verbissen die Strecke auf Zeit ab. Genießen Sie die Sehenswürdigkeiten der Stadt und die anfeuernden Zuschauer. Mittlerweile nehmen schon fast 13.000 Radfahrer aus über 20 Staaten daran teil. Es scheint, dass auch dieses Event sich zu einer internationalen Größenordnung entwickelt.

Nach dem Rennen versuchen Sie dann Ihren Freunden und Bekannten Ihr Gefühl zu beschreiben. Sie werden bemerken, dass es etwas Einzigartiges ist, was ein nicht Beteiligter nicht nachempfinden kann. Von diesem Gefühl können Sie auch später noch, in einer nicht so guten Zeit, profitieren.

Soll es kein Marathon sein, ist ein Rad-Ausflug mit den Enkeln vielleicht genau das Richtige. Verbinden Sie es mit einem Picknick. Am Ende haben Sie Ihren Enkeln und sich selber einen schönen Tag beschert.