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	<title>Seniorenportal</title>
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	<description>Freizeit, Wohnen und Pflege</description>
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		<title>MRSA-Infektion</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 11:44:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carmen</dc:creator>
				<category><![CDATA[MRSA]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist MRSA? Einige werden schon Bekanntschaft damit gemacht haben. In Kliniken und Seniorenheimen ist er recht verbreitet. MRSA ist die Abkürzung für Multi-resistenter Staphylococcus aureus. Allerdings ist dies nicht ganz richtig. Es müsste richtigerweise heißen: Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus. Denn es gibt noch ORSA: Oxacillin-resistenter Staphylococcus aureus VISA: Vancomycin-intermediate Staphylococcus[.....]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Was ist MRSA?</em></p>
<p>Einige werden schon Bekanntschaft damit gemacht haben. In Kliniken und Seniorenheimen ist er recht verbreitet.</p>
<p>MRSA ist die Abkürzung für <strong>M</strong>ulti-<strong>r</strong>esistenter <strong>S</strong>taphylococcus <strong>a</strong>ureus.<span id="more-905"></span></p>
<p>Allerdings ist dies nicht ganz richtig. Es müsste richtigerweise heißen: Methicillin-<strong>r</strong>esistenter <strong>S</strong>taphylococcus <strong>a</strong>ureus. Denn es gibt noch</p>
<p>ORSA: <strong>O</strong>xacillin-<strong>r</strong>esistenter <strong>S</strong>taphylococcus <strong>a</strong>ureus</p>
<p>VISA: <strong>V</strong>ancomycin-<strong>i</strong>ntermediate <strong>S</strong>taphylococcus <strong>a</strong>ureus</p>
<p>VRSA : <strong>V</strong>ancomycin-<strong>r</strong>esistenter <strong>S</strong>taphylococcus <strong>a</strong>ureus</p>
<p><strong>S</strong>taphylococcus <strong>a</strong>ureus ist ein Bakterium. Dieser Bakterienstamm ist gegen fast alle momentan vorhandenen Antibiotikas resistent.</p>
<p><em>Wieso ist er resistent?</em></p>
<p>Leider wurde sehr lange Zeit Antibiotika äußerst unkritisch eingesetzt. Daher konnte dieser Stamm eine resistenz gegen diese Wirkstoffe aufbauen. Erst seit kurzem erfolgt die Antibiotika-Gabe kritischer und zunehmend auch erst nach Erstellung eines Antibiogramms, in dem aufgelistet ist, welche Bakterien der Patient wirklich hat. Das sichert eine gezielte Gabe des richtigen Antibiotikums. Allerdings ist es für diesen Stamm zu spät.</p>
<p>Dieses Bakterium ist primär nicht krankmachend. Bei Immunschwäche kann dies allerdings ein Problem werden. Denn hat der Patient eine Infektion, die durch diesen Bakterienstamm verursacht wurde, gibt es kaum Möglichkeiten ihn mit Antibiotika zu behandeln. Das bedeutet, dass die Infektion sich weiter ausbreiten kann.</p>
<p>Der Erreger kann sich am und im gesamten Körper des Betroffenen befinden und somit schnell vom kontaminierten (durch das Bakterium besiedelt) Betroffenen zum nächsten Patienten oder Angehörigen mit bloßer Berührung, übertragen werden kann.</p>
<p>Weiteres Problem ist, dass dieser Stamm auf Oberflächen bis zu 48 Stunden überlebt. Leider werden die Angehörigen bei Besuchen in der Klinik oft nicht richtig eingewiesen und somit besteht die Gefahr der fortschreitenden Kontamination. Strikte Hygienemaßnahmen sind für eine weitere Verbreitung jedoch unabdingbar.</p>
<p>Dies fängt mit der Isolierung des Patienten an. Der Kontakt zum Patienten muss mit Einmalhandschuhen, Schutzkittel und Mundschutz erfolgen. Über den richtigen Umgang der kontaminierten Sachen, inklusive der richtigen Händedesinfektion, muss das Klinikpersonal die Besucher informieren.</p>
<p>Ferner sind spezielle Pflegemaßnahmen erforderlich, die das Pflegepersonal regelmäßig anwendet.</p>
<p>Wird der Patient nach Hause entlassen, müssen bei noch bestehender MRSA-Infektion, die Maßnahmen weiter durchgeführt werden (spezielle Nasensalbe, -Seife, -Shampoo etc.), bis der Hausarzt feststellt, dass die MRSA-Erreger verschwunden sind.</p>
<p>Auch der Umgang mit Desinfektionsmitteln, insbesondere der Händedesinfektion, muss richtig erlernt sein. In Zeiten, in denen sich Pandemien, wie die Schweinegrippe häufen, wächst der verständliche Wunsch in der Bevölkerung, sich zu schützen. Bei kritikloser und nicht fachgerechter Nutzung führen aber auch Desinfektionsmittel ebenso zu Resistenzen von Bakterienstämmen, wie der wahllose Einsatz von Antibiotika.</p>
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		<title>Gürtelrose/Herpes Zoster</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 07:06:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carmen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gürtelrose/Herpes Zoster]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Gürtelrose wird durch das Varizella-Zoster-Virus, auch Human-Herpes-Virus-3 (HHV-3) oder Herpes Zoster genannt, ausgelöst. Den Erstkontakt mit diesem Virus hatte, wer in der Kindheit die Windpocken durchgemacht hat. Nach Abklingen der Windpocken verschwinden die Viren jedoch nicht aus dem Körper, sondern legen sich in den Nervenknoten (Ganglien) des Rückenmarks oder[.....]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gürtelrose wird durch das Varizella-Zoster-Virus, auch Human-Herpes-Virus-3 (HHV-3) oder Herpes Zoster genannt, ausgelöst. Den Erstkontakt mit diesem Virus hatte, wer in der Kindheit die Windpocken durchgemacht hat. Nach Abklingen der Windpocken verschwinden die Viren jedoch nicht aus dem Körper, sondern  legen sich in den Nervenknoten (Ganglien) des Rückenmarks oder der Hirnnerven ab <span id="more-890"></span>und schlummern dort, ohne dass sie bemerkt werden. Ein gesundes Immunsystem hat sie im Griff.</p>
<p>Ältere Menschen, die ohnehin ein geschwächtes Immunsystem haben oder Betroffene die an einer immunschwächenden Krankheit leiden (z.B. Krebs), sind besonders anfällig für einen erneuten Ausbruch dieser Viren. Allerdings kann übermäßiger Stress, ein schwerer grippaler Infekt oder auch ein sehr intensives Sonnenbad zur Reaktivierung des HHV-3 Virus führen. Einmal aufgewacht, wandern die Viren von ihrer Schlummerstätte in den Nervenknoten, zu den Nervenenden des jeweiligen Nervs und verursachen dort  eine Entzündung, die als Erstsymptom brennende Schmerzen hervorruft. Einige Tage später bildet sich an den brennenden Stellen ein Hautausschlag mit Knötchen, die in der Folge zu nässenden Bläschen werden. Meist ist dieser Ausschlag auf die Region der Nervenenden begrenzt, an denen die Viren ihr Unwesen treiben. Häufig betroffen sind die Nerven zwischen den Rippen. Die Rippen verlaufen ringförmig um den Körper, daher auch die Bezeichnung Gürtelrose. Ist das Gesicht betroffen, spricht man von einer Gesichtsrose. Diese Form ist erheblich schmerzhafter und kann bei Mitbeteiligung der Augen oder Ohren zum Seh-bzw. Hörverlust führen.</p>
<p><em>Krankheits-Verlauf</em></p>
<p>Verläuft die Krankheit normal, öffnen sich die Bläschen innerhalb einer Woche und verheilen im Anschluss. Danach ist alles überstanden.</p>
<p>In manchen Fällen bleiben die Schmerzen jedoch nach Abheilen der Bläschen weiterhin bestehen oder sie kommen nach einer gewissen Zeit (Wochen-Monate) erneut zurück, insbesondere wenn die Gürtelrose unzulänglich therapiert wurde. Die Schmerzen können im schlechtesten Fall, den Rest des Lebens bestehen bleiben und den Betroffenen in seiner Lebensqualität deutlich einschränken.</p>
<p>Eine Gürtelrose muss daher umgehend therapiert werden. Virustatika halten die Vermehrung der Viren auf. Damit wird die Krankheitsdauer verkürzt und Neuralgieschmerzen (Nervenschmerzen) und Komplikationen können vermieden werden. Meist reichen Virustatika in Tablettenform aus. Bei schweren Verläufen kann eine Behandlung mittels Infusion notwendig werden.</p>
<p>Schmerzmedikamente können manchmal nur eine schmerzlinderung erreichen. Für ein Ausschalten der Schmerzen, können in diesen Fällen Maßnahmen einer Nervenblockierung hilfreich sein.</p>
<p>Schmerzen die nach einer Gürtelrose wiederkehren, müssen dringend und konsequent behandelt werden, da sonst eine chronifizierung des Schmerzes droht. Siehe auch Artikel <a href="http://www.awio.de/category/gesundheit/medizin/chronische-schmerzen/" target="_blank">Chronische Schmerzen</a><em><br />
</em></p>
<p><em>Kann man sich mit Gürtelrose anstecken?</em></p>
<p>Wer als Kind die Windpocken hatte, kann sich nicht noch einmal angestecken, denn sein Körper ist immun. Ein Ausbruch der Gürtelrose kann dann nur bei einer Immunschwäche über die Reaktivierung seiner eigenen Viren stattfinden.</p>
<p>Jemand der die Windpocken nicht durchgemacht hat, kann sich generell anstecken. Eine Ansteckung ist dann über den mit dem virus-infizierten wässrigen Inhalt der Bläschen (Kontaktinfektion) möglich. Dies betrifft jedoch nur etwa 10% der Bevölkerung. Der Rest hatte als Kind seine Immunisierung durch die Windpocken.</p>
<p>Sollten sich Risikopatienten wie Schwangere und Immungeschwächte im Falle einer noch nicht durchgemachten Windpocken-Erkrankung dennoch anstecken, können diese sich innerhalb von 4 Tagen einer vorbeugenden Behandlung unterziehen.</p>
<p>Seit 2006 gibt es einen Impfstoff gegen Herpes-Zoster-Viren. Das Risiko der Erkrankung sinkt damit um 50%   und wird insbesondere älteren Menschen über 60 Jahren empfohlen.</p>
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		<title>Tinnitus</title>
		<link>http://www.awio.de/gesundheit/medizin/schwerhorigkeit-envoy-implantat/2010/tinnitus/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 11:31:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carmen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erkrankung der Ohren]]></category>

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		<description><![CDATA[Stress ist ein Hauptverursacher von Tinnitus. Tinnitus sind Ohrgeräusche die selbständig, ohne akustischer Signale aus der Umwelt, entstehen. Diese Geräusche werden nur von dem Betroffenen wahrgenommen. Die empfundenen Tonarten sind vielseitig. Sie gehen von Rauschen und Klingeln bis zu Pfeifen oder Zischen. Auch die Dauer ist unterschiedlich. Egal ob sie[.....]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stress ist ein Hauptverursacher von Tinnitus. Tinnitus sind Ohrgeräusche die selbständig, ohne akustischer Signale aus der Umwelt, entstehen. Diese Geräusche werden nur von dem Betroffenen wahrgenommen. Die empfundenen Tonarten sind vielseitig.<span id="more-887"></span> Sie gehen von Rauschen und Klingeln bis zu Pfeifen oder Zischen. Auch die Dauer ist unterschiedlich. Egal ob sie nur kurz anhaltend oder ununterbrochen sind. Für den Betroffenen stellen sie eine quälende Belastung dar. Gerade in einer geräuschlosen Umgebung werden sie am intensivsten wahrgenommen.</p>
<p>Tinnitus hat einen krankheitsrelevanten Wert wenn er mindestens drei Monate andauert und zu einer Belastung wird. Durch die Dauerbelastung ergibt sich neuer Stress, der sich wiederum negativ auf den Tinnitus auswirkt. Ein Arztbesuch wird nötig wenn:</p>
<ul>
<li>die 	Geräusche anhaltend bleiben</li>
<li>er 	von Schwindel und Hörsturz begleitet wird</li>
<li>bei 	Schmerzen und</li>
<li>wenn er sich zu einem quälenden Leiden entwickelt</li>
</ul>
<p><em>Ursachen</em></p>
<p>Es wird angenommen, dass auch hier eine Durchblutungsstörung im Innenohr dafür verantwortlich ist. Deshalb gleicht die Therapie der vom Hörsturz (Infusionstherapie mit Medikamentenzusätzen, Sauerstoffüberdruckkammer etc). Bei Ausbleiben des Therapieerfolges im ambulanten Bereich, kann eventuell eine Behandlung in einer speziellen Klinik den Erfolg bringen. Sollte auch dies vergebens sein, bleibt nur noch, dass Sie sich mit dem Tinnitus „anfreunden“ und versuchen ihn in Ihr Leben einzubinden. Geben Sie ihm einen Platz in Ihrem Leben, dann fühlen Sie sich ihm nicht mehr ganz so ausgeliefert.</p>
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		<title>Hörsturz</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 10:34:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carmen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erkrankung der Ohren]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser Ohr kann bis zu 400.000 Töne unterscheiden. Das es bei diesem Umfang zu Problemen jeglicher Art kommen kann, ist somit allzu verständlich. Hörsturz oder Tinnitus sind nur zwei davon. Scheinbar ohne jeden Grund, kommt es beim Hörsturz zu einer Einschränkung des Hörvermögens. In der Regel ist jedoch nur ein[.....]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unser Ohr kann bis zu 400.000 Töne unterscheiden. Das es bei diesem Umfang zu Problemen jeglicher Art kommen kann, ist somit allzu verständlich. Hörsturz oder Tinnitus sind nur zwei davon.</p>
<p>Scheinbar ohne jeden Grund, kommt es beim Hörsturz zu einer Einschränkung des Hörvermögens. <span id="more-882"></span>In der Regel ist jedoch nur ein Ohr davon betroffen. Ein Gefühl, als hätte man Watte in den Ohren, Hörgeräusche, Druckgefühl im Ohr und ein sogenanntes Doppelhören sind oft die Begleitsymptome. Da die Ohren maßgeblich für das Gleichgewicht zuständig sind, kommt es bei Störungen auch häufig zu einem Schwindel. Ohrenschmerzen sind dagegen eher selten.</p>
<p>Für die Diagnostik ist es wichtig, dass der Arzt ausreichend über Vorerkrankungen informiert ist. Denn viele andere Krankheiten, wie bspw. Bluthochdruck und Erkrankungen des Nervensytems können zu Funktionseinschränkungen der Ohren führen. Neben einer umfangreichen anamnestischen Untersuchung gehören die Otoskopie (Gehörspiegelung), Audiometrie und evtl. ein CT (Computertomographie) oder MRT (Magnetresonanztomographie) zu weiteren Diagnostik-Verfahren.</p>
<p>Bei einem Hörsturz ist es unabdingbar, innerhalb von 24 Stunden einen Arzt aufzusuchen. Bei einem Therapiebeginn nach dieser Zeitspanne, wird der Erfolg irreparable Schäden des Hörvermögens zu verhindern immer geringer, da das Innenohr nicht ausreichend durchblutet wird.</p>
<p><em>Ursachen</em> für einen Hörsturz können sein:</p>
<ul>
<li>Stress</li>
<li>Schlaganfälle 	(Apoplex)</li>
<li>Innenohrschäden 	durch Bestrahlung</li>
<li>Blutgerinnungsstörungen</li>
<li>Tumore 	an Hirnnerven</li>
<li>Medikamente</li>
</ul>
<p><em>Therapie</em></p>
<p>i.d.R. steht die Infusionstherapie an erster Stelle. Meist werden der Infusion Medikamente zugesetzt, die</p>
<p style="padding-left: 30px">die 	Durchblutung,</p>
<p style="padding-left: 30px">einen möglichen erhöhten Druck durch Wasseransammlung und</p>
<p style="padding-left: 30px">einen evtl. Entzündungsprozess</p>
<p>im Innenohr beseitigen sollen.</p>
<p>Zur Verbesserung der Durchblutung kann ebenfalls eine Therapie in einer Sauerstoff-Überdruckkammer von nutzen sein. Gegen auslösende Blockaden im Wirbelsäulenbereich sind physiotherapeutische Maßnahmen wie Massagen und Krankengymnastik sinnvoll.</p>
<p>Bei sofortigem Therapiebeginn sind die Heilungschancen sehr gut. Allerdings kann ein Hörsturz erneut auftreten. Daher sollten Sie auslösende Faktoren verringern oder vermeiden.</p>
<p><em>Vorbeugende Maßnahmen</em></p>
<ul>
<li>vermeiden 	sie Stress jeglicher Art. Sport und Entspannungsübungen sind die 	effektivsten Methoden. Siehe auch Artikel <a href="http://www.awio.de/category/gesundheit/medizin/entspannungstechniken/" target="_blank">Entspannungstechniken</a></li>
<li>vermeiden 	Sie Lärm und extreme Lautstärken</li>
<li>reduzieren 	Sie Risikofaktoren die Gefäßverkalkungen (Artheriosklerose) 	verursachen, wie Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte und Rauchen, 	durch richtige Ernährung und ggf. Sport. Siehe auch <a href="http://www.awio.de/category/gesundheit/medizin/gefaesserkrankungen/" target="_blank">Gefäßerkrankungen</a>.</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Grundlagen-Kopfschmerz</title>
		<link>http://www.awio.de/gesundheit/medizin/kopfschmerz/2010/grundlagen-kopfschmerz/</link>
		<comments>http://www.awio.de/gesundheit/medizin/kopfschmerz/2010/grundlagen-kopfschmerz/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 11:57:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carmen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kopfschmerzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Kopfschmerzen haben sicher schon jeden geplagt. Sie greifen in das seelische und körperliche Gleichgewicht ein und beeinflussen deutlich die Lebensqualität. Da heute mittlerweile mehr als 180 unterschiedliche Kopfschmerzarten bekannt sind, wurden sie vom International Headache Society (IHS) neu geordnet. Erfolgte die Gliederung früher nach den Ursachen, macht es nun bei[.....]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kopfschmerzen haben sicher schon jeden geplagt. Sie greifen in das seelische und körperliche Gleichgewicht ein und beeinflussen deutlich die Lebensqualität. Da heute mittlerweile mehr als 180 unterschiedliche Kopfschmerzarten bekannt sind, <span id="more-866"></span>wurden sie vom International Headache Society (IHS) neu geordnet. Erfolgte die Gliederung früher nach den Ursachen, macht es nun bei der Vielzahl Sinn, sie nach Art, Häufigkeit und Symptomatik zu klassifizieren. Danach leiden in  Deutschland</p>
<p>54% an Spannungskopfschmerz</p>
<p>38% an Migräne (mit und ohne Aura)</p>
<p>8% an anderen Kopfschmerzen.</p>
<p>Die häufigsten Auslöser für Kopfschmerzen sind:</p>
<ul>
<li>Stress</li>
<li>Wettereinflüsse</li>
<li>Alkohol,-Nikotin- 	und Medikamentenmissbrauch</li>
<li>körperliche 	Anstrengung</li>
<li>hormonelle 	Einflüsse</li>
<li>unregelmäßiger 	Lebensrhythmus</li>
<li>bestimmte Nahrungsmittel  (Glutamat, Käse, Schokolade etc.)</li>
</ul>
<p>Für eine präzise Diagnose braucht der Arzt einen genauen Ablauf der Schmerzen. Um alle nötigen Informationen zu erhalten, empfiehlt sich ein <a href="http://www.dmkg.de/pat/ks_kal.pdf" target="_blank">Kopfschmerztagebuch</a>. Dieses schult den Betroffenen auch in seiner eigenen Beobachtung in Bezug auf Häufigkeit, Intensität und er ist dann möglicherweise in der Lage zu erkennen, was die auslösenden Faktoren sind. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Einnahme von Schmerzmedikamenten besser nachvollzogen werden kann.</p>
<p>Allzu verständlich ist es, von den Kopfschmerzen erlöst werden zu wollen. Das verleidet natürlich oft zu einem schnellen Griff einer Tablette oder sonstigem.</p>
<p>Wussten Sie, dass es bei regelmäßiger Einnahme, in schon sehr kurzer Zeit zu einem Gewöhnungseffekt kommt?</p>
<p>Das führt zu einer Dosiserhöhung. Aus Angst vor Kopfschmerzen werden Medikamente häufig auch prophylaktisch eingenommen. Nach einer Weile können die Schmerzrezeptoren, die sich am Ende der Nervenfasern befinden, keine schmerzlindernden Substanzen mehr aufnehmen und sind auch für andere Schmerzmittel blockiert.</p>
<p>Die Entwöhnung dieser Rezeptoren kann nur über einen Entzug (klinisch oder ambulant) erfolgen.</p>
<p>Darüber hinaus kann es bei längerem Gebrauch ohne ärztliche Kontrolle zu einem schmerzmittelinduzierten Kopfschmerz kommen.</p>
<p>Zum weiterlesen klicken Sie bitte hier &#8212;&gt; <a href="http://www.awio.de/gesundheit/medizin/kopfschmerz/2010/kopfschmerzarten/" target="_self">Kopfschmerzarten</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kopfschmerzarten</title>
		<link>http://www.awio.de/gesundheit/medizin/kopfschmerz/2010/kopfschmerzarten/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 11:50:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carmen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kopfschmerzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Spannungskopfschmerz episodische Form Vom Nacken strahlt ein dumpfer, drückender oder ziehender Schmerz aus und betrifft den gesamten Kopfbereich. Umschrieben wird der Schmerz, als würde der ganze Kopf eingeengt (Schraubstockgefühl). Im Nacken und der Stirn tritt er am stärksten auf. Lichtempfindlichkeit kann vorhanden sein. leicht bis mittelstarke Beschwerden tritt nur an[.....]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Spannungskopfschmerz</strong></em></p>
<p><em>episodische Form</em></p>
<p>Vom Nacken strahlt ein dumpfer, drückender oder ziehender Schmerz aus und betrifft den gesamten Kopfbereich. Umschrieben wird der Schmerz, als würde der ganze Kopf eingeengt (Schraubstockgefühl). Im Nacken und der Stirn tritt er am stärksten auf. Lichtempfindlichkeit kann vorhanden sein.<span id="more-859"></span></p>
<ul>
<li>leicht bis 	mittelstarke Beschwerden</li>
<li>tritt nur an wenigen 	Tagen im Monat auf</li>
<li>verschlimmern sich <strong>nicht</strong> bei körperlichen Routinetätigkeiten</li>
<li>dauern Minuten bis Tage</li>
</ul>
<p>Ursachen</p>
<ul>
<li>Stress</li>
<li>Fieber oder</li>
<li>muskuläre 	Fehlbelastungen</li>
</ul>
<p><em>Chronische Form</em></p>
<p>Die Symptome sind identisch der episodischen Form.</p>
<p>Auslöser sind</p>
<ul>
<li>Angststörungen</li>
<li>Depression</li>
<li>Schlafstörungen</li>
<li>Medikamentenmissbrauch</li>
</ul>
<p>Es wird angenommen, dass Verspannungen der Nackenmuskulatur der Grund sind. Dies wurde jedoch noch nicht vollständig geklärt.</p>
<p>Selten kann eine episodische Form in eine chronische Form übergehen</p>
<p>Am häufigstes tritt dieser Kopfschmerz im 20. und nach dem 64. Lebensjahr auf. Die meisten Betroffenen leiden an einer psychischen Erkrankung.</p>
<p><em><strong>Migräne</strong></em></p>
<p>Migräne ist nicht wie häufig angenommen, eine gesellschaftstypische Erscheinung. Symptome einer Migräne wurden schon in der frühzeitlichen Geschichte (3000 v. Ch.) beschrieben.</p>
<p>Mittlerweile ist bekannt, dass es mehr als 15 unterschiedliche Migränearten gibt.</p>
<p>Weshalb Migräne ausgelöst wird, ist noch nicht geklärt. Genetische Faktoren scheinen jedoch eine große<em> </em>Rolle zu spielen. Frauen sind häufiger betroffen, als Männer. Ursachen sind hormongesteuerte biochemische Prozesse. Nach den Wechseljahren tritt oft eine Besserung auf.</p>
<p><em>Symptome einer Migräne ohne Aura</em></p>
<ul>
<li>bei mehr als der Hälfte 	der Betroffenen, sind die Beschwerden auf nur eine Kopfhälfte 	beschränkt.  Ein Seitenwechsel ist jedoch im Verlauf des Anfalls 	möglich</li>
<li>pulsierender, pochender 	Schmerz</li>
<li>mittlere bis hohe 	Schmerzintensität, die bei körperlicher Anstrengung verstärkt 	wird</li>
<li>Übelkeit, Erbrechen</li>
<li>empfindliche Reaktion 	auf Geräusche, Helligkeit und Gerüche</li>
<li>Krankheitsgefühl</li>
</ul>
<p><em>Symptome einer Migräne mit Aura</em></p>
<ul>
<li>Sprach- und Sehstörungen 	(Gesichtsfeldeinschränkung, Augenflimmern)</li>
<li>Sensibilitätsstörungen</li>
<li>Lähmungserscheinungen</li>
<li>Schwindel, Sehen von 	Doppelbildern</li>
</ul>
<p>Die Beschwerden können bis zu einer Stunde anhalten. Danach setzt bei den meisten Betroffenen der typische Kopfschmerz ein.</p>
<p>Diese Migräneform verläuft in mehreren Phasen:</p>
<ul>
<li>In der Vorbotenphase 	zeigen sich schon Tage vor dem eigentlichen Anfall typische 	Anzeichen von gesteigerter Gereiztheit, depressiven Verstimmungen, eine vermehrte Müdigkeit mit 	häufigem Gähnen und  	die Belastbarkeit nimmt ab.</li>
<li>Neurologische Störungen 	sind Ausdruck einer Aura.</li>
<li>Die Kopfschmerzphase 	folgt nach der Auraphase, und wird meist durch Übelkeit und 	Erbrechen begleitet. Licht, Geräusche etc., verstärken den 	Schmerz.</li>
<li>Bei nichtbehandeln des 	Anfalls, kann die Migräne bis zu 72 Stunden anhalten.</li>
<li>In der Rückbildungsphase 	setzt Erschöpfung ein. Meist verspüren die Betroffenen in den 	ersten beiden Tagen nach dem Anfall, die Anzeichen der 	Vorbotenphase.</li>
</ul>
<p>Die Angst vor einem erneuten Anfall in den intervallfreien Phasen, setzt die Betroffenen unter einen hohen Leidensdruck, der sich dauerhaft auf das gesamte Leben auswirkt.</p>
<p>Migräne selbst ist nicht heilbar. Damit der Anfall sich nicht zu sehr intensiviert, ist es allerdings notwendig, akute Migräne-Anfälle zu behandeln und rechtzeitig mit  prophylaktischen Maßnahmen zu beginnen.</p>
<p>Die Lebensführung hat starken Einfluss auf die Häufigkeit und Intensität der Anfälle.</p>
<p>In der Akutbehandlung sind Medikamente ein Muss. Darüber hinaus sind bestimmte verhaltenstherapeutischen Strategie ratsam.</p>
<p>Für ein besseres Ertragen der Anfälle, ist es hilfreich die Räume zu verdunkeln und weit möglichst geräuscharm zu halten. Ebenso können Kühlakkus und viel Schlaf das Leiden lindern.</p>
<p><em>Medikamentöse Eigentherapie</em></p>
<p>Hier die Empfehlung der Deutschen Migräne- und Kopfschmerz-Gesellschaft (DMKG) für eine medikamentöse Eigentherapie:</p>
<ul>
<li>Einzeldosis mit 1000 mg 	Acetylsalicylsäure</li>
<li>Einzeldosis 	mit 400 mg Ibuprofen</li>
<li>Einzeldosis 	mit 1000 mg Paracetamol</li>
<li>Einzeldosis 	der fixen Kombination aus 500 mg Acetylsalicylsäure + 500 mg 	Paracetamol + 130 mg Coffein (oder ähnliche Dosierung)</li>
</ul>
<p>Medikamente die nicht erst lange im Magen- und Darmtrakt aufgelöst werden müssen (Brause-, Brausetabletten, Zäpfchen), können vom Organismus rasch resorbiert werden und ermöglichen eine zügigere Schmerzblockade.</p>
<p>Die Beschwerden von Übelkeit und Erbrechen können mit verschreibungspflichtigen Präparaten, die die Magen-Darm-Bewegung positiv beeinflussen, beseitigt werden.</p>
<p>Mittelschwere und schwere Anfälle sollten mit speziellen Migräne-Medikamenten (Triptane) therapiert werden.</p>
<p>Wie kann ich einen Migräneanfall vorbeugen?</p>
<ul>
<li>Ausdauersport</li>
<li>Entspannungübungen, 	Siehe dazu Artikel in der Rubrik &#8212;&gt; <a href="http://www.awio.de/category/gesundheit/medizin/entspannungstechniken/" target="_blank">Entspannungstechniken</a></li>
<li>Schmerz- und 	Stressbewältigungsstrategien einsetzen</li>
<li>Lebensrhythmus anpassen</li>
<li>Akupunktur (wobei die 	Wirkung allerdings umstritten ist)</li>
<li>Kopfschmerztagebuch 	führen</li>
</ul>
<p>Hier können Sie ein Kopfschmerztagebuch der DMKG downloaden &#8212;&gt; <a href="http://www.dmkg.de/pat/ks_kal.pdf" target="_blank">Kopfschmerz-Tagebuch </a></p>
<p>Zusätzlich empfiehlt sich eine Schmerzskala. Aus kartonierten Papier ist sie leicht selber hergestellt.</p>
<table style="height: 117px" border="1" cellspacing="0" cellpadding="4" width="523">
<col width="256*"></col>
<tbody>
<tr>
<td width="100%" valign="TOP"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: x-small"><strong>0=kein 			Schmerz                                                                                                                                                                                                                    10=stärkster Schmerz</strong></span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: x-small">(hier 			ein glückliches Smiley einsetzen)                                                                                                         (hier ein 			trauriges Smiley einsetzen)</span></span></p>
<p><span style="font-size: x-small"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: large">___________________________________________________ </span></span></span></p>
<p><span style="font-size: x-small"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: x-large">0     1        	  2        		3     4     	   5        	6        	 7    	    8    	    9        	  10</span></span></span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Um die Schmerzintensität anzuzeigen, kann eine aus Gummi verschiebbare Leiste außen herum angebracht werden (wie bei einem Wandkalender, wo die jeweiligen Tage mit einer verschiebbaren Leiste angezeigt werden)</p>
<p>Migräniker die unter besonders häufigen Anfällen leiden, können folgende Medikamente  prophylaktisch einnehmen (Beta-Blocker, Calcium-Antagonisten). Mit einer Wirkung kann jedoch erst ab 3 Monaten gerechnet werden. Nebenwirkungen wie Schwindel, Müdigkeit, Magen-Darm-Beschwerden verschwinden nach eingestellter Dosierung.</p>
<p>Die Einnahme dieser Arzneimittel-Gruppen sollte keinesfalls ohne Arztkontrollen erfolgen.</p>
<p>Bei der menstruellen Migräne ist die vorbeugende Einnahme von Triptanen zu empfehlen, da sie anhaltender ist, als die ursprüngliche Migräne.</p>
<p><em><strong>Cluster-Kopfschmerz</strong></em></p>
<p>Beim Cluster-Kopfschmerz treten die Anfälle vermehrt im Frühjahr und Herbst auf. Zwischen den Anfällen können durchaus mehrere beschwerdefreie Jahre liegen.Männer sind von dieser Form häufiger betroffen.</p>
<p>Die Beschwerden sind immer auf eine Kopfseite beschränkt. Sie beginnen im Augenbereich und weiten sich auf die Schläfen aus.</p>
<p><em>Symptome:</em></p>
<ul>
<li>die Augen tränen</li>
<li>geschwollene 	Nasenschleimhaut</li>
<li>auf der betroffenen 	Seite hängt das Augenlid herab</li>
<li>entzündete Bindehaut</li>
</ul>
<p>Die Beschwerden sind sehr heftig. Der Schmerz wird beschrieben, als ob eine glühende Nadel ins Auge gestochen wird.</p>
<p>Was diesen Kopfschmerz auslöst, ist nicht bekannt. Es wird angenommen, dass die Ursache im Hypothalamus liegt. Der Hypothalamus liegt im unteren Bereich des Zwischenhirns und steuert wichtige psychische und physische Vorgänge (u.a. Emotionen, Herz-Kreislauf-Funktion, Schlaf-Wachrhythmus, Körpertemperatur, Magen-Darm-Funktion, Wasserhaushalt)</p>
<p>Die Anfälle treten vermehrt nachts auf.</p>
<p><em>Auslösende Faktoren:</em></p>
<ul>
<li>Alkohol, auch in schon 	kleineren Mengen</li>
<li>Substanzen die wie 	Nikotin, Histamin und Nitrate die Gefäße verengen</li>
<li>Wärme</li>
</ul>
<p><em>Therapie:</em></p>
<p>In der Akuttherapie stehen die Gabe von Sauerstoff und Lidocain (Anästhetikum, das inhaliert und injiziert werden kann) an erster Stelle. Ersatzweise kommt noch die Einnahme von Triptanen in Frage. Herkömmliche Schmerzmedikamente wirken hier nicht.</p>
<p>In der Dauertherapie bei andauernden Clusterschmerz von länger als 3 Monaten, hat sich das Medikament Verapamil (rezeptpflichtig) als Mittel der Wahl durchgesetzt. Verapamil weitet die Gefäße. Auch Prednisolon kann helfen.</p>
<p>Entspannungsübungen haben hier keine Wirkung.</p>
<p><em><strong>Andere Kopfschmerzarten</strong></em></p>
<p>Nach reichlichem Alkoholgenuss setzt häufig der Alkoholkater ein. Grund ist eine vermehrte Ausscheidung von Flüssigkeit und Elektrolyten (u.a. Natrium). Dadurch kommt es zu einer Verschiebung des Elektrolyt-Haushaltes. Ist der Haushalt wieder aufgefüllt, klingen die Symptome ab. Beschleunigen kann man dies, durch viel trinken (Wasser) dem Salz (Natrium) beigegeben werden kann, da Salz im Körper das Wasser bindet.</p>
<p><em>Kopfschmerz als Symptom</em></p>
<p>In diesem Fall hat Kopfschmerz eine Warnfunktion, damit Krankheiten oder Kopfverletzungen bemerkt und ernst genommen werden (z.B. nach einem Sturz oder bei einer Fehlsichtigkeit).</p>
<p>Bei länger anhaltenden Schmerzen wird hier ein Arztbesuch unumgänglich.</p>
<p><em>Kopfschmerz beim Sex</em></p>
<p>Am Anfang des Liebesspiels ist ein dumpfer Schmerz zu spüren. Bei steigender Erregung nimmt auch die Intensität des Kopfschmerzes zu, bis er beim Orgasmus die maximale Stärke erreicht.</p>
<p>Weshalb der Kopfschmerz ausgelöst wird, ist ungeklärt. Wahrscheinlicher Grund ist ein ansteigender Blutdruck oder Anspannung der Nackenmuskulatur. Männer betrifft dieser Kopfschmerz dreimal häufiger.</p>
<p>Zum weiterlesen klicken Sie bitte →  weitere <a href="http://www.awio.de/gesundheit/medizin/kopfschmerz/2010/weitere-mogliche-therapieformen-medikamentosalternativ/" target="_self">Therapiemöglichkeiten</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Weitere mögliche Therapieformen (medikamentös/alternativ)</title>
		<link>http://www.awio.de/gesundheit/medizin/kopfschmerz/2010/weitere-mogliche-therapieformen-medikamentosalternativ/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 11:33:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carmen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kopfschmerzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch wenn Kopfschmerzen sehr lästig und unangenehm sind, ist eine überlegte und kritische Schmerzmitteleinnahme notwendig. Durch einen Missbrauch der schnell und häufig unbewusst stattfindet, können zu den vorhandenen Problemen, weitere hinzukommen. Siehe Eingangstext Die Deutsche Migräne und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) rät aus diesem Grunde: Die Einnahme jeglicher Kopfschmerzpräparate sollte auf maximal[.....]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong> </strong></em>Auch wenn Kopfschmerzen sehr lästig und unangenehm sind, ist eine überlegte und  kritische Schmerzmitteleinnahme notwendig. Durch einen Missbrauch der schnell und häufig unbewusst stattfindet, können zu den vorhandenen Problemen, weitere hinzukommen. Siehe Eingangstext</p>
<p>Die Deutsche Migräne und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) rät aus diesem Grunde:<span id="more-857"></span></p>
<p>Die Einnahme jeglicher<em> </em>Kopfschmerzpräparate sollte auf maximal 3 aufeinander folgende Tage und<strong> </strong>auf<strong> </strong>höchstens<em> </em>10 Tage im Monat beschränkt werden.</p>
<p>Dauerkopfschmerzen bedürfen einer Dauertherapie, die von einem Arzt gesteuert werden sollte.</p>
<p><em>Gängige Kopfschmerzmedikamente mit ihren häufigsten Wirkungen und Nebenwirkungen</em></p>
<p>Bei allen Nebenwirkungen gilt, dass sie auftreten können, jedoch nicht müssen.</p>
<p>ASS (Acetylsalicylsäure)</p>
<p style="padding-left: 30px">Wirkung → schmerzhemmend, entzündungshemmend, blutverdünnend.</p>
<p style="padding-left: 30px">Nebenwirkung<em> → </em>Bei zu langer Anwendung und zu hoher Dosierung treten häufig Probleme im Magen-Darm-Trakt auf. Bei Asthmatikern kann es einen Asthmaanfall auslösen</p>
<p>Paracetamol</p>
<p style="padding-left: 30px">Wirkung<em> → </em>schmerzhemmend, fiebersenkend</p>
<p style="padding-left: 30px">Nebenwirkung → Überdosierung hat akutes Leberversagen zur Folge, das zum Tode führt. Bei Asthmatikern kann es anfallsauslösend wirken</p>
<p>Koffein</p>
<p style="padding-left: 30px">Wirkung → Verengung der Hirngefäße, Verstärkung der Wirkung bei gleichzeitiger Einnahme von   ASS und Paracetamol</p>
<p style="padding-left: 30px">Nebenwirkung → innere Unruhe mit Herzrasen, Schlafstörung, Magen-Darmbeschwerden, nach längerer Einnahme höherer Dosen, kann es zu einer Entzugssymptomatik kommen (Müdigkeit, Muskelschmerz, Gereiztheit, vegetative Symptome)</p>
<p>Ibuprofen</p>
<p style="padding-left: 30px">Wirkung → schmerzhemmend, entzündungshemmend, fiebersenkend</p>
<p style="padding-left: 30px">Nebenwirkung → Es sollte nur über einen kurzen Zeitraum eingenommen werden. Bei längerer Einnahme kommt es häufig zu Geschwüren im Magen-Darm-Trakt und zu Magenblutungen. Bei schon bestehenden chronischen Darmentzündungen, sollte eine Einnahme vermieden werden, da Ibuprofen schubauslösend wirkt. Bei gleichzeitiger Einnahme von ASS wird die blutverdünnende Eigenschaft herabgesetzt (Wechselwirkung)</p>
<p>Kombinationspräparate</p>
<p style="padding-left: 30px">zeichnen sich durch eine optimalere Verträglichkeit aus, da die einzelnen Dosen reduziert werden können. Die Dt. Migräne und Kopfschmerzgesellschaft schlägt daher vor ASS+Paracetamol+Koffein zu kombinieren<em>.</em></p>
<p>Naproxen (Dolormin)</p>
<p style="padding-left: 30px">Wirkung → schmerzhemmend, entzündungshemmend</p>
<p style="padding-left: 30px">Nebenwirkung → Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Magen-Darm-Geschwüre, Magenblutungen, Nierenschäden, Leberschäden, allergische Reaktionen,</p>
<p style="padding-left: 30px">Bei gleichzeitiger Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten, kann es zu einer erhöhten Blutungsneigung kommen</p>
<p><strong>Ältere Personen sollten sich zwingend an die Dosierungsanleitung halten und ausreichend trinken.</strong></p>
<p>Verschreibungspflichtige Schmerzmittel</p>
<p>Diclofenac, Voltaren</p>
<p style="padding-left: 30px">in ihrer Wirkungs- und Nebenwirkungsweise Ibuprofen ähnlich</p>
<p>Novalgin (Metamizol)</p>
<p style="padding-left: 30px">Wirkung → schmerzhemmend, stark fiebersenkend und leicht entzündungshemmend</p>
<p style="padding-left: 30px">Nebenwirkung → Blutdruckabfall, Schwindel, allergische Reaktion(Hautausschlag), kann bei Asthmatikern einen Anfall auslösen, bei Dauermedikation selten Nierenschäden, herabsetzen von Granulozyten (Unterart der weißen Blutplättchen). Wenn auch keine häufige Nebenwirkung, macht dies jedoch gravierende Schäden und kann zum Tode führen</p>
<p style="padding-left: 30px">Je zügiger ein Medikament vom Körper aufgenommen und resorbiert werden kann, desto schneller tritt die Wirkung ein. Schnell resorbiert werden bspw.  Zäpfchen, Tropfen und Brausetabletten. Meist besteht aber der Nachteil, dass sie nicht so langanhaltend wirken. Es gibt Kombinationspräparate, die vom Hersteller so konzipiert wurden, dass sie schnell wirken und dennoch anhaltend in ihrer Wirkdauer sind. Fragen Sie Ihren Arzt danach.</p>
<p>Neben Medikamenten gibt es für die meisten Kopfschmerzformen zusätzlich noch alternative Möglichkeiten zur Schmerzbeseitigung oder -prohylaxe.</p>
<ul>
<li>Entspannungübungen 	 Siehe auch Artikel →  <a href="http://www.awio.de/category/gesundheit/medizin/entspannungstechniken/" target="_blank">Entspannungsübungen</a></li>
<li>Wärme/Kälte</li>
<li>Stressabbau</li>
<li>Ausdauersport</li>
<li>Physiotherapie</li>
<li>Akupunktur</li>
</ul>
<p>Wenn notwendig, gibt es auch die Alternative, sich in einer Klinik therapieren zu lassen, die sich auf Kopfschmerzen spezialisiert haben.</p>
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		<item>
		<title>Rechtliches zur Patientenverfügung</title>
		<link>http://www.awio.de/pflege-und-betreuung/patientenverfugung/2010/rechtliches-zur-patientenverfugung/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 06:09:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carmen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Patientenverfügung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.awio.de/?p=826</guid>
		<description><![CDATA[Sich mit den Themen Krankheit – Leiden – Sterben und Tod tief greifend auseinander zusetzen, ist hier in dieser Gesellschaft, leider immer noch nur ein Randthema. Spätestens der Tod betrifft alle. Er gehört zum Leben wie die Geburt und ist wie die Geburt auch, ein völlig natürlicher Prozess. Krankheit, Leiden[.....]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sich mit den Themen Krankheit – Leiden – Sterben und Tod tief greifend auseinander zusetzen, ist hier in dieser Gesellschaft, leider immer noch nur ein Randthema. Spätestens der Tod betrifft alle. Er gehört zum Leben wie die Geburt und ist wie die Geburt auch, ein völlig natürlicher Prozess.<span id="more-826"></span></p>
<p>Krankheit, Leiden und Sterben hingegen, erhalten durch die Fortschritte der Medizin eine eigene Bedeutung, die durchaus auch ethische Fragen aufwerfen können. Länger zu leben, heißt das auch gleichzeitig länger zu leiden?</p>
<p>Diese Frage kann nur jeder für sich beantworten. Ethische Standpunkte die dieses Thema betreffen, lassen sich nicht auf jeden Einzelnen projizieren. Selbstwert, Interessen und Entfaltung der Persönlichkeit sind individuell.</p>
<p>Aus diesem Grunde gab es auch jahrelang Diskussionen in der Bevölkerung hinsichtlich der Durchführbarkeit bei Patientenverfügungen.</p>
<p>Am 01. September 2009 wurde im BGB unter § 1901a und b die Regelung einer Patientenverfügung (PV) neu definiert. Somit ist festgeschrieben, wie Ärzte Patientenverfügungen zu bewerten haben.</p>
<p>Patientenverfügungen (untersagen einer Behandlung) sind nun verbindlich und der Arzt ist verpflichtet, sich  dem Willen des Patienten zu fügen.</p>
<p>Liegt keine PV vor oder treffen die Festlegungen einer PV nicht auf die aktuelle Lebens- und Behandlungssituation zu, hat der Betreuer bei einer Entscheidungsunfähigkeit des Betreuten, anhand konkreter Anhaltspunkte festzustellen und auf dieser Grundlage zu entscheiden, ob er in eine Behandlung einwilligt oder sie ablehnt. Dabei müssen insbesondere frühere schriftliche oder mündliche Äußerungen ethische oder religiöse Überzeugungen und sonstige Wertvorstellungen des Betreuten berücksichtigt werden. Zum weiterlesen bitte klicken &#8212;&gt;<a href="http://www.awio.de/pflege-und-betreuung/patientenverfugung/2010/was-ist-inhaltlich-wichtig/?preview=true&amp;preview_id=823&amp;preview_nonce=9a63645d19" target="_self">Was ist inhaltlich wichtig?</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Was ist inhaltlich wichtig?</title>
		<link>http://www.awio.de/pflege-und-betreuung/patientenverfugung/2010/was-ist-inhaltlich-wichtig/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 06:06:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carmen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Patientenverfügung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.awio.de/?p=823</guid>
		<description><![CDATA[Bei körperlichen Dauerschäden, chronischem Leiden oder unheilbarer Krankheit, fällt es sicherlich einfacher sich vorzustellen, ob solch ein Dasein noch lebenswert ist oder nicht. Insbesondere, wenn ein vorhandenes Leiden gegenwärtig schon eine unerträgliche Belastung darstellt. In einem medizinischen Notfall müssen Ärzte und Betreuer entscheiden. In der Notfallmedizin gibt es jedoch häufig[.....]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei körperlichen Dauerschäden, chronischem Leiden oder unheilbarer Krankheit, fällt es sicherlich einfacher sich vorzustellen, ob solch ein Dasein noch lebenswert ist oder nicht. Insbesondere, wenn ein  vorhandenes Leiden gegenwärtig schon eine unerträgliche Belastung darstellt.<span id="more-823"></span></p>
<p>In einem medizinischen Notfall müssen Ärzte und Betreuer entscheiden. In der Notfallmedizin gibt es jedoch häufig Grenzsituationen. Voraussagen über mögliche Folgeschäden und Genesungsprozess sind oft nicht möglich. Folglich ist es wichtig, dass aus der Erklärung möglichst eindeutig hervorgeht, was der Betroffene für sich gewollt hat und wie er entscheiden würde, wenn er noch in der Lage wäre.</p>
<p>Gerade die notfallmedizinische Behandlung ist jedoch für Laien schwer durchschaubar. Umso wichtiger ist es, dass sich der Betreffende beim Erstellen, mit jedem einzelnen Punkt in der PV gründlich auseinander setzt.</p>
<p>Das Recht auf Mündigkeit und Selbstbestimmung, bedeutet auch die volle Übernahme der Folgen bei der Durchführung.</p>
<p>Niemand möchte ein qualvolles Ende. Erst recht nicht die Verfasser einer PV.</p>
<p>Einige Beispiele</p>
<p><em>Künstliche  Ernährung </em></p>
<p>Wird es in der PV abgelehnt bedeutet dies, keine Zufuhr jeglicher festen und flüssigen Ernährungsbestandteile. Damit wird dem Körper die Basis entzogen, die lebensnotwendigen Stoffwechselprozesse aufrecht zu erhalten.</p>
<p>Ob Hunger und Durst im Koma verspürt werden, ist nicht eindeutig erforscht. Um Dehydrierung und damit der Symptomatik des Verdursten zu umgehen, kann künstliche Ernährung abgelehnt werden, aber bspw. mit dem Zusatz: Ich wünsche die Zufuhr von Wasser oder ungesüßtem Tee. Damit erhält der Körper keine energiereichen Stoffe, jedoch Flüssigkeit. (Der Organismus besteht bis zu 70% aus Wasser und gibt bei Mangel als Warnung, starke Signale in Form von Durstsymptomatik an)</p>
<p><em>Antibiotika</em></p>
<p>Fieber ist Ausdruck eines stark arbeitendem Immunsystem, das durch Prozesse versucht, zu kompensieren. (z.B. Lungenentzündung=Antibiotika=Heilung) Durch Antibiotika wird dem Immunsystem geholfen und zur Lebensstabilisierung beigetragen.<em><br />
</em></p>
<p><em>Sauerstoffgabe</em></p>
<p>Sauerstoff ist elementar. Die Gabe führt zur Wiederaufsättigung und kann den Sterbeprozess verlängern. Es würde jedoch nicht ausreichen, um ein Erstickungsgefühl zu vermeiden. Darüber hinaus trocknet Sauerstoff die Mund- und Nasenschleimhaut aus, was sehr unangenehm ist.</p>
<p><em>Gabe von Schmerzmitteln</em></p>
<p>Da nicht erforscht ist, welche Wahrnehmung selbst im Komazustand noch vorhanden ist, muss eine adäquate Schmerztherapie unabdingbar sein. Da in der Regel nur Opiate oder Opiatabkömmlinge in ihrer Stärke eine ausreichende und sichere Wirkung haben, sollte der Einsatz dieser bei Bedarf eingefordert werden. Oft wird diskutiert, dass Opiate lebensverkürzend sind. Das ist so nicht ganz richtig. Am Ende lässt die Kraft des Patienten, auch für eine tiefe Atmung, sowie die Funktion des Zentralnervensystems (ZNS) immer mehr nach. Opiate haben die Nebenwirkung, dass sie im ZNS wirken und damit bei höherer Dosierung, atemdepressiv (Herabsetzen der Atmung) machen. Also den Prozess, der in der Sterbephase ohnehin abläuft, begünstigen. Da oft nicht bestimmt werden kann, in wie fern der Patient noch etwas bewusst wahrnimmt, wäre bei einem Aufenthalt in einer Klinik, „Analgo-Sedierung“ optimal. Das lindert Schmerzen und bringt den Patienten in eine Art „künstliches Koma“. Opiate oder ihre Abkömmlimge wirken genau in diese Richtung. Jede rechtmäßige Möglichkeit, die ein friedliches sowie zügiges   „Hinüberdämmern“ ermöglicht, sollte ausgeschöpft werden.</p>
<p>Eine adäquate Schmerztherapie sollte unbedingt in der PV festgeschrieben sein.</p>
<p><em>Lebensverlängernde Medikamente</em></p>
<p>Medikamente die der Betroffene dauerhaft einnimmt, sollten in der PV nicht unerwähnt bleiben. Z.B. herzstärkende- und blutdruckregulierende Medikamente können den Sterbeprozess verlängern. Auch Insulingabe sollte bedacht werden. All diese Medikamente haben ihren Ursprung darin, dass sie gesundheitsfördernd bzw. -regulierend sind, können aber im direkten Sterbeprozess nachteilig sein.</p>
<p>Lebensverlängernde Medikamente, wie sie in der Notfallmedizin gegeben werden, wie Adrenalin, Noradrenalin etc. (sogenannte Katecholamine), sollten abgestellt werden. Denn sie haben direkten Einfluss auf die Lebensverlängerung.</p>
<p><em>Blut- und Blutderivate</em> führen dem Körper Stoffe zu, die sich lebensstabilisierend auswirken</p>
<p><em>Beatmung </em>- Wird der Betroffene künstlich beatmet (jegliche Form von Beatmungsgeräten), sollte das Beatmungsgerät bei noch vorhandener Eigenatmung, abgestellt werden. Beatmungsgeräte (Respiratoren) haben in der Intensivmedizin verschiedene Einstellungsmöglichkeiten. Oft wird der Patient nur unterstützt beatmet. Das heißt, der Patient hat noch eigenen Atemantrieb, aber nicht ausreichend, um den gesamten Organismus mit Sauerstoff zu versorgen. Ist keine eigene Atmung vorhanden und das Beatmungsgerät kann nicht abgestellt werden, sollten alle Parameter (Beatmungsdruck, Sauerstoff, Minutenvolumen, Atemfrequenz) soweit reduziert werden, dass es nicht zu einer unnötigen Lebensverlängerung führt.</p>
<p>Besonders hier sollte der Bewusstseinszustand des Patienten beachtet und ein eventuelles Leiden des Patienten durch geeignete Medikamente verhindert werden.</p>
<p><em>Dialyse</em> oder <em>dialyseähnliche Verfahren</em> sind für den Patienten anstrengend und fördern längerfristig stabilisierend.</p>
<p>Jegliche Form von <em>Diagnostik</em> oder diversen Eingriffen sollten eingestellt werden.</p>
<p>Verfassen Sie die PV nach Ihren eigenen Vorstellungen.</p>
<p>Eine besondere Form ist nicht nötig.</p>
<p>Unterschreiben Sie die PV, lassen Sie sich die PV von Ihrem Arzt des Vertrauen gegenzeichnen und hinterlegen Sie dort eine Kopie. Weitere Kopien sollten Betreuer und Bevollmächtigte erhalten. Eine notarielle Beglaubigung ist nicht notwendig. Für den Notfall können Sie einen Vermerk immer bei sich tragen, der auf die PV und deren Aufbewahrungsort verweist. Informieren Sie Ihre Angehörigen und alle Beteiligten über den Inhalt.</p>
<p>Gehen Sie in zeitlichen Abständen die PV durch, ob der Inhalt noch Ihren Vorstellungen entspricht. Dies  wird jedoch nicht vom Gesetzgeber verlangt. Es dient nur zu Ihrer eigenen Kontrolle, bei eventuellen Veränderungen der Lebenssituation oder Einstellung.</p>
<p>Neben einer PV ist noch wichtig zu klären, wer bei Notwendigkeit die Betreuung und die Vorsorge übernimmt, sowie individuelle Wünsche schriftlich zu äußern.</p>
<p>Sie können alle drei Vorlagen hier kostenlos downloaden. Sie sollten jedoch jeden einzelnen Punkt durchgehen und Vermerke ersetzen oder streichen, die Ihrem individuellen Willen entsprechen.</p>
<p>Eine Patientenverfügung kann jeder Zeit formlos widerrufen werden.</p>
<p>Zum downloaden bitte klicken &#8212;&gt; <a href="http://www.awio.de/pflege-und-betreuung/patientenverfugung/2010/patientenverfugungbetreuungsverfugungvorsorgevollmacht/?preview=true&amp;preview_id=781&amp;preview_nonce=a1874554b5" target="_self">Patientenverfügung/Betreuungsverfügung/Vorsorgevollmacht</a></p>
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		<item>
		<title>Patientenverfügung/Betreuungsverfügung/Vorsorgevollmacht</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 06:04:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carmen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Patientenverfügung]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier können Sie sich ein nicht rechtsverbindliches Muster einer Patientenverfuegung-Betreuungsverfuegung-Vorsorgevollmacht downloaden. Eine Patientenverfügung kann jeder Zeit formlos widerrufen werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier können Sie sich ein nicht rechtsverbindliches Muster einer <a href="http://www.awio.de/wp-content/uploads/2010/04/Patientenverfuegung-Vollmacht.pdf" target="_blank">Patientenverfuegung-Betreuungsverfuegung-Vorsorgevollmacht</a> downloaden.</p>
<p>Eine Patientenverfügung kann jeder Zeit formlos widerrufen werden.</p>
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